Seltsam, dieses Video ist mir im vergangenen Jahr total durch die Lappen gegangen - Bush in China: Nach aktuellen Berichten ist er da aber doch auch wieder rausgekommen…
Basierend auf einer Umfrage unter 1.200 Internetnutzern zwischen 20 und 45 Jahren (nicht, wie in der Studie angegeben, zwischen 20 und 24 Jahren) in China wurde von i-merge soeben eine Studie zum Thema “How likely is it that you will recommend a brand, a company, a product to a friend, a colleague, a family member …?” veröffentlicht. Eigentlich ein wirklich spannendes Thema, insbesondere eben auch, was das Markenbewußtsein chinesischer Konsumenten betrifft.
Hierzu hat übrigens THINK!DESK China Research & Consulting bereits einige Umfragen in chinesischen Haushalten durchgeführt - und wir widersprechen eindeutig der Aussage (S. 4 des Berichts), dass Männer bei Konsumentenentscheidungen in chinesischen Haushalten “die Hosen an haben”. Dies mag bei Autos und Technologieprodukten stimmen, im Großen und Ganzen sind es aber die Frauen, die die Markenentscheidungen treffen.
Ein interessantes Ergebnis: Im Durchschnitt sprechen die Befragten mit acht anderen Personen pro Monat über Marken.
Ein weiteres Ergebnis ist natürlich einigermaßen unbrauchbar, denn: Wo informieren sich Internetsurfer schwerpunktmäßig über Marken und Produkte? Eben, im Zweifel im Internet! Eine Befragung, die im Internet durchgeführt wird, muss zwangsläufig in diesem Zusammenhang zu einem derartigen oder ähnlichen Ergebnis führen.
Insgesamt also eine Studie, die durchaus interessante Aspekte enthält, im Design aber auch unübersehbare Schwächen aufweist, die leider einige der Ergebnisse unbrauchbar machen.
Jetzt hab ich das Video von der offiziellen Verkündung auch mal gesehen: Der Nobelpreis 2007 für Chemie an Gerhard Ertl - den Mann der Schwester der Frau des Bruders meines Vaters…
Googles Einführungsseminar zum Thema “Introduction to Website Optimizer” von Tom Leung wäre (wenn auch eben sehr einführend so doch) bestimmt spannend gewesen - wenn man nicht nur die Slides gesehen hätte, sondern auch etwas gehört hätte. Aber: BT (British Telecom) hatte (natürlich) viel zu wenig Leitungen zur Verfügung gestellt (oder hatte Google zu wenig gebucht?) und so ging gar nichts. Was immerhin das Q&A Pannel einigermaßen gefüllt hat: